GKV oder PKV? – Analyse und Vergleich

Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung.

Wer vor der Entscheidung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung steht, ist oft einer Vielzahl an Informationen und Angeboten ausgesetzt.Und auch wenn ein Onlinevergleich die Suche nach einem günstigen Tarif deutlich beschleunigen kann, besteht zuvor oft die Frage: „Welche Art der Krankenversicherung ist für mich die richtige?“. Um Ihnen die Entscheidung zwischen GKV und PKV etwas zu erleichtern, finden Sie nachfolgend eine Infografik, die Ihnen einen schnellen Überblick der Leistungen und Kosten zeigen, sowie offene Fragen beantworten soll.

Infografik PKV vs. GKV by Tarifcheck24.deWer darf sich versichern?
Wie sich in der Grafik erkennen lässt, können sich Arbeitnehmer ab einem Jahreseinkommen von 50.850 Euro privat versichern. Darüber hinaus gilt dies, unabhängig vom Einkommen auch für Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Studenten. Bei einer Familie muss jedes Mitglied extra versichert werden. Anders bei der gesetzlichen KV. Hier sind Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre kostenlos mitversichert. Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen bis 45.900 Euro sind pflichtversichert. Beamte, Top-Verdiener und Freiberufler steht die Entscheidung frei.

Leistungsanalyse
Auch hier lässt die Grafik gut erkennen, dass die PKV klare Leistungsvorteile bietet. Zwar gibt es hier einen Basistarif, der mit der gesetzlichen Grundversorgung vergleichbar ist, jedoch kann dieser wahlweise aufgestockt werden. Besonders bei Zahnersatz oder Sehhilfen hat die PKV im Vergleich zu gesetzlichen Krankenversicherung klare Vorteile, da man beispielsweise nicht auf günstige Zahnfüllungen oder Brillen-Kassengestelle angewiesen ist. Für Zusatzleistungen in der GKV muss man eine Zusatzversicherung abschließen, die die Kosten für bessere Zahnersatzleistungen übernimmt.

Was wird mich eine PKV kosten?
Der Beitrag für eine private KV wird aus Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand sowie dem jeweiligen Tarif errechnet. Wer also gesund, munter und jung ist, bezahlt deutlich weniger als eine chronisch kranke Person. Zudem bieten private Krankenkassen eine Beitragsrückerstattung von bis zu sechs Monatsbeiträgen an, sofern man keine Leistungen in Anspruch genommen hat. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung errechnet sich der Beitragssatz nach Höhe des Arbeitnehmereinkommens. Der Beitrag wird zudem zwischen AG und AN aufgeteilt.

Fazit: Für Familien lohnt sich eine gesetzliche Krankenversicherung. Alle anderen sollten sich ein unverbindliches Angebot für eine PKV einholen. In puncto Leistungen liegen die Vorteile deutlich bei der privaten Krankenversicherung. Allerdings hat dies wiederum seinen Preis in Form von erhöhten Beitragssätzen. Ein Abschluss oder eine Kündigung sollte jedoch gut überlegt sein, da es nur unter bestimmten Bedingungen möglich ist, die Krankenversicherung zu wechseln.

Nach der Entscheidung folgt der Vergleich

Haben Sie sich entschieden, so lohnt sich eine kostenfreier und unverbindlicher Tarifvergleich. Hierdurch lässt sich nicht nur eine günstige PKV, sondern auch eine günstige GKV finden.

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